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Zugangstest

Zugangstest

Inhalt

Die Inhalte des Zugangstests orientieren sich an den grundlegenden Veranstaltungen, die im Rahmen eines wirtschaftswissenschaftlichen Bachelorstudiums belegt werden müssen:

  • Einführung in die Betriebswirtschaftslehre
  • Bilanzierung, Kostenrechnung und Controlling
  • Unternehmensführung
  • Investition und Finanzierung
  • Grundlagen der empirischen Wirtschaftsforschung

Im Rahmen des Bachelorstudiums Wirtschaftswissenschaften an der FAU werden diese Inhalte beispielsweise durch folgende Veranstaltungen abgedeckt:

  • Unternehmer und Unternehmen
  • Kostenrechnung und Controlling
  • Internationale Unternehmensführung
  • Investition und Finanzierung
  • Praxis der empirischen Wirtschaftsforschung

Als unterstützende Literatur können bspw. folgende Bücher dienen:

  • Hungenberg, H., Wulf, T.: Grundlagen der Unternehmensführung, 5. Aufl., Heidelberg 2015.
  • Wöhe, G., Döring, U., Brösel, G.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 26. Aufl., München 2016.
  • Coenenberg, A., Fischer, T., Günther, T.: Kostenrechnung und Kostenanalyse, 7. Aufl., Stuttgart 2009.
  • Brealey, R., Myers, S., Allen, F.: Principles of Corporate Finance, 12. Aufl., New York 2016.
  • Schlittgen, R.: Einführung in die Statistik, 12. Aufl., München 2012.

Durchführung

Der Zugangstest findet in schriftlicher Form mit einer Dauer von 90 Minuten in den Räumen der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg (Lange Gasse 20, 90403 Nürnberg) statt. Bei den Fragen des Zugangstests handelt es sich ausschließlich um Multiple-Choice-Fragen.

Erlaubte Hilfsmittel

Nicht programmierbarer Taschenrechner; Wörterbuch für ausländische Bewerber

Bewertung

Der Test gilt als bestanden, wenn er mindestens mit der Note ausreichend bewertet wurde. In der ersten Stufe des Qualifikationsfeststellungsverfahrens werden bis zu 50 Punkte für das Ergebnis des Zugangstests vergeben.

Nach dem Test

Das Ergebnis des Zugangstests wird spätestens zwei Wochen nach dem Prüfungstermin per E-Mail mitgeteilt. Nur wenn der Test bestanden wurde, ist eine Zulassung zum Studiengang Master in Management möglich. Das Testergebnis ist den Bewerbungsunterlagen beizulegen.

Informationen zur Ausnahmeregelung zum Zugangstest:

Ausnahmeregelung
Ist die Teilnahme am Zugangstest aus Gründen, die die Bewerberin bzw. der Bewerber nicht zu vertreten hat nicht möglich oder mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden (insbesondere bei Bewerberinnen bzw. Bewerbern aus dem Ausland oder mit einer die Prüfungsfähigkeit beeinträchtigenden Behinderung), kann auf Antrag der Zugangstest durch den Nachweis eines Graduate Management Admission Tests® (GMAT) mit mindestens 600 Punkten (Score Report) ersetzt werden. Entsprechend dem Zugangstest werden bis zu 50 Punkte für das GMAT-Ergebnis in der 1. Stufe des Qualifikationsfeststellungsverfahrens vergeben.

GMAT
Informationen zum GMAT sind hier zu finden. Dort gibt es auch eine kostenlose Software zur Testvorbereitung und Informationen über die Test Center.

Score Report
Direkt nachdem der GMAT durchgeführt wurde, erhält man den „Unofficial Score Report“. Dieser reicht als Nachweis für die Bewerbung aus, der Offical Score Report kann nachgereicht werden. Das Testergebnis des GMAT muss den Bewerbungsunterlagen beigelegt werden. Das Testergebnis des GMAT darf nicht älter als zwei Jahre sein.

Der nächste Zugangstest findet am 27. April 2019 um 11 Uhr in der WISO Nürnberg (Lange Gasse 20, Nürnberg) statt.

Ein Rücktritt kann spätestens bis zum dritten Werktag vor dem Zugangstest ohne nachteilige Folgen per E-Mail bei der Masterkoordination erfolgen. Weitere Informationen bzgl. Rücktritt und Versäumnis finden Sie hier.

Anmeldung:






 

Einführung in die BWL

Externe und interne Faktoren beeinflussen die individuelle Situation von Unternehmen. Welche Aussage ist in diesem Zusammenhang richtig?

a. Das Branchenmodell von Porter beschreibt die Branche von Unternehmen anhand fünf verschiedener Kräfte und dient der Bestimmung der Attraktivität einer Branche.

b. Aus der Makroumwelt lassen sich die Stärken und Schwächen von Unternehmen ableiten.

c. Wenn Unternehmen durch Subventionen unterstützt werden, ist dies Teil der ökonomischen Umwelt von Unternehmen.

d. In der SWOT-Analyse werden auf Basis der Makro- und Branchenumwelt die Stärken und Schwächen eines Unternehmens erarbeitet.

e. Die Analyse der technologischen Umwelt zeigt, ob es Substitute für Produkte eines Unternehmens einer bestimmten Branche gibt.

 

Unternehmen können auf unterschiedliche Weise wachsen. Welche Aussage ist in diesem Zusammenhang richtig?

a. Nach Ansoff liegt eine Marktentwicklungsstrategie dann vor, wenn neue Produkte auf neuen Märkten verkauft werden.

b. Da bei Kapitalbeteiligungen nicht zwingend alle beteiligten Unternehmen Kapital zur Verfügung stellen müssen, kann diese Wachstumsform der internen Entwicklung zugewiesen werden.

c. Wenn die Commerzbank Unterwäsche nach Nepal verkauft, liegt nach Ansoff eine Marktdurchdringungsstrategie vor.

d. Joint Ventures entstehen überwiegend durch vertikale Akquisitionen, d.h. die beteiligten Unternehmen bieten die gleichen Produkten an und/oder sind in den gleichen Märkten aktiv.

e. Ansoff unterscheidet im Rahmen seiner Produkt-/Markt-Matrix zwischen vier Wachstumsstrategien: Marktentwicklung, Produktentwicklung, Diversifikation und Marktpenetration.

 

Kostenrechnung und Controlling

Ein Unternehmen kauft zum Jahresbeginn (am 2.1.2014) eine Maschine zu einem (Netto-) Preis von 300.000 Euro. Die Maschine wird planmäßig (linear) über 3 Jahre abgeschrieben. Durch diese Vorgänge verändert sich die Abschlussbilanz des Jahres (zum 31.12.2014). Welche Aussage zu diesen Veränderungen ist richtig?

a. Diese Vorgänge beeinflussen in jedem Fall das Eigenkapital.

b. Die Vorgänge führen automatisch zu einer Bilanzverlängerung.

c. Die Bilanz verlängert sich um 300.000 Euro.

d. Die Bilanz verlängert sich um 200.000 Euro.

e. Die Bilanz ändert sich nicht, da nur die Gewinn- und Verlustrechnung betroffen ist.

 

Welche Aussage zur Ermittlung von finanz- und erfolgswirtschaftlichen Steuerungsgrößen ist richtig?

a. Der Kauf einer Maschine auf Ziel stellt eine Auszahlung dar.

b. Die Produktion von Gütern auf Lager stellt eine Einnahme, aber keinen Ertrag dar.

c. Jede Einnahme ist auch eine Einzahlung.

d. Die Anzahlung eines Kunden führt beim veräußernden Unternehmen zu einer Einnahme.

e. Keine der Aussagen a-d ist richtig.

 

Unternehmensführung

Das Management lässt sich in die verschiedenen Dimensionen des normativen, des strategischen und des operativen Managements unterscheiden. Welche Aussage zu diesen drei Dimensionen ist richtig?

a. Das strategische Management ist die bedeutendste Dimension für den Unternehmenserfolg.

b. Operatives Management kann direkt aus dem normativen Management abgeleitet werden.

c. Im strategischen Management steht die Festlegung von Zielen und der Vision im Fokus.

d. Das normative Management schafft den Rahmen für das strategische Management.

e. Die internen Stärken eines Unternehmens werden im operativen Management analysiert.

 

Welche Aussage zu den Teilaspekten der Markt- und Wettbewerberanalyse ist nicht korrekt?

a. Die Definition des Marktes hat eine fundamentale Auswirkung auf den Fokus der Kunden- und Wettbewerberanalyse.

b. Eine Marktdefinition erfolgt immer über die Produkte.

c. Die Kundenanalyse verlangt eine Marktsegmentierung, auf deren Basis dann die Attraktivität der Segmente analysiert werden kann.

d. Bei der Wettbewerberanalyse werden durch eine Gruppierung der Wettbewerber strategische Gruppen gebildet.

e. Eine mögliche Abgrenzung des Marktes kann mit Hilfe der Substitutionselastizität vorgenommen werden.

 

Investition und Finanzierung

Anfang 2014 stehen Ihnen zwei Investitionsprojekte zur Verfügung, die jeweils am Anfang des Jahres folgende Cash Flows generieren:

Management_Grafik1

Ihr Gesamtkapitalkostensatz beträgt 10%. Welche Aussage ist falsch?

a. Der Kapitalwert von Projekt A beträgt 40,80.

b. Der Kapitalwert von Projekt B beträgt 10,97.

c. Der Kapitalwert von Projekt A ist größer als der Kapitalwert von Projekt B.

d. Sie sollten nur Projekt A durchführen.

e. Sie sollten beide Projekte durchführen.

 

Welche Aussage zu Finanzierungsformen ist falsch?

a. Die Unterscheidung nach Eigen- und Fremdfinanzierung stellt eine Möglichkeit zur Gliederung der Finanzierungsformen dar.

b. Bedingte Kapitalerhöhungen können beispielsweise über Wandelschuldverschreibungen oder Optionsschuldverschreibungen erfolgen.

c. Lieferantenkredite stellen typischerweise eine Form kurzfristiger Fremdkapitalfinanzierung dar.

d. Factoring kann als Kreditsubstitut bezeichnet werden.

e. „Sale and lease back“ ist ein typisches Beispiel für die Finanzierung aus Rückstellungen.

 

Grundlagen der empirischen Wirtschaftsforschung

Sie haben ein Regressionsmodell zum Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße (Bilanzsumme) und Unternehmenserfolg (RoA) geschätzt und folgendes Modell ermittelt:
RoA = -0,1+0,0005*Bilanzsumme

Der p-Wert des Koeffizienten der Bilanzsumme beträgt 0,06. Welche Aussage ist in diesem Zusammenhang falsch?

a. Am 10%-Signifikanzniveau besteht ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen  Bilanzsumme und RoA.

b. Am 5%-Signifikanzniveau besteht ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen Bilanzsumme und RoA.

c. Der Zusammenhang zwischen Bilanzsumme und RoA ist positiv.

d. Der RoA eines Unternehmens, das eine Bilanzsumme von 100 aufweist, sollte -0,05 betragen.

e. Der RoA eines Unternehmens, das eine Bilanzsumme von 0 aufweist, sollte -0,1 betragen.

 

Welche Aussage bezüglich des Kleinstquadrat-Schätzers ist falsch?

a. Autokorrelation der Residuen führt zu verzerrten Standardfehlern der Koeffizienten.

b. Heteroskedastizität der Residuen führt zu verzerrten Standardfehlern der Koeffizienten.

c. Der F-Test kann genutzt werden, um mehrere Koeffizienten gemeinsam auf Signifikanz zu testen.

d. Der t-Test kann genutzt werden, um einzelne Koeffizienten auf Signifikanz zu testen.

e. Das Bestimmtheitsmaß gibt an welcher Anteil der Varianz der unabhängigen Variable durch das Modell erklärt wird.

Lösung: a, e, a, e, d, b, d, e, b, e